Pfarrer i.R. Horst Kaspar
Am 12. Juni 2026 verstarb Pfarrer i.R. Horst Kaspar im 88. Lebensjahr
Horst Kaspar wurde am 29. September in Aussig/Elbe geboren. Ab 1944 besucht er dort die Grundschule und nach der Vertreibung in Rudolstadt und Saalfeld. 1952 wechselte er an die Oberschule und legte die Abiturprüfung ab. 1957 begann er in Erfurt das Studium der Theologie und wurde am 27. Juni 1964 zum Priester geweiht.
Seinen priesterlichen Dienst begann er als Kaplan der Pfarrei „St. Marien“ in Meiningen und wechselte im Jahr darauf in die Pfarrei Sonneberg. 1971 wurde ihm die Pfarrei Gräfenthal verliehen. 1982 übernahm er die Verantwortung für die Pfarrei „St. Marien“ in Neustadt/Orla. 1987 ernannte ihn Bischof Joachim Wanke zum Pfarrer der Pfarrei „St. Kilian“ in Bad Liebenstein.
Neben seiner Tätigkeit in der Pfarrseelsorge übernahm Horst Kaspar noch weiter Aufgaben, wie die Mitwirkung in der Liturgischen Kommission der Berliner Ordinarienkonferenz und im Priesterrat des Bischöflichen Vikariates Meinigen, sowie den Dienst als Pastoralreferent des Dekanats Saalfeld und des stellvertretenden Dechanten.
Bei der Gründung des Bistums Erfurt 1994 bat er, Priester des Bistums Würzburg bleiben zu dürfen. Nach 18 Jahren verzichtete Horst Kaspar auf die Pfarrei Bad Liebenstein und nahm seinen Wohnsitz im Caritasheim „St. Laurentius“ in Hildburghausen. Dort verstarb er am 12. Juni 2026.